• Unilux AGB

Geschäftsbedingungen der UNILUX GmbH

1. Geltungsbereich

1.1 Sämtliche Aufträge über Lieferungen und Leistungen werden nur aufgrund unserer nachstehenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend "Geschäftsbedingungen" genannt) angenommen und ausgeführt. Unsere Geschäftsbedingungen gelten ausschließlich. Entgegenstehende oder von unseren Geschäftsbedingungen abweichende sowie solche Bedingungen des Bestellers, die in diesen Geschäftsbedingungen nicht geregelt sind, erkennen wir nicht an, es sei denn, wir hätten ausdrücklich schriftlich ihrer Geltung zugestimmt. Dies gilt auch dann, wenn wir in Kenntnis entgegenstehender, von unseren Geschäftsbedingungen abweichender oder in unseren Geschäftsbedingungen nicht geregelter Bedingungen des Bestellers die Lieferungen und Leistungen vorbehaltlos ausführen, oder, wenn der Besteller in seiner Anfrage, in seiner Bestellung oder sonst im Zusammenhang mit der Vertragsabwicklung auf die Geltung seiner Bedingungen verweist.

1.2 Unsere Geschäftsbedingungen gelten auch für alle künftigen Geschäfte mit dem Besteller, ohne dass es hierzu jeweils eines ausdrücklichen Hinweises bedarf.

1.3 Unsere Geschäftsbedingungen gelten nur gegenüber Unternehmer im Sinne von § 14 BGB.

2. Angebot - Vertragsschluss - Vertragsinhalt - Angebotsunterlagen

2.1 An uns gerichtete Bestellungen sind bindende Angebote. Diese werden von uns durch Zusendung einer schriftlichen Auftragsbestätigung angenommen.

2.2 Enthält unsere Auftragsbestätigung Änderungen im Vergleich zur Bestellung, so ist unsere Auftragsbestätigung für den Besteller verbindlich, wenn er der Auftragsbestätigung nicht innerhalb von drei Werktagen ab deren Zugang widerspricht.

2.3 Wir übernehmen im Zusammenhang mit dem Verkauf unserer Produkte grundsätzlich keine technische Beratung, es sei denn, wir haben ausnahmsweise mit dem Besteller ausdrücklich eine schriftliche Vereinbarung über eine Beratungsleistung geschlossen.

2.4 Sofern wir keine abweichende Vereinbarung getroffen haben, verbleiben Abbildungen, Zeichnungen, Kalkulationen und sonstige produkt-, anwendungsoder projektbezogene Unterlagen, die schützenswertes Know-how beinhalten, in unserem Eigentum und unterliegen unserem Urheberrecht, auch wenn wir sie dem Besteller überlassen; sie dürfen ohne unsere ausdrückliche vorherige schriftliche Zustimmung weder vervielfältigt, noch Dritten zugänglich gemacht werden.

3. Kreditwürdigkeit - Sicherheiten

Bei tatsächlichen Anhaltspunkten für eine Verschlechterung des Vermögens des Bestellers nach Vertragsschluss, oder, wenn sonstige Tatsachen nach Vertragsschluss vorliegen oder erkennbar werden, die die Annahme rechtfertigen, dass unser Anspruch auf die Gegenleistung durch mangelnde Leistungsfähigkeit des Bestellers gefährdet wird, so sind wir berechtigt, vom Besteller die Stellung einer angemessenen Sicherheit zu verlangen und/oder evtl. gewährte Zahlungsziele zu widerrufen. Ist der Besteller nicht in der Lage, innerhalb einer angemessenen Frist die geforderte, angemessene Sicherheit zu leisten, sind wir berechtigt, vom Vertrag zurückzutreten. Bereits bestehende Ansprüche aus erbrachten Lieferungen und Leistungen oder Ansprüche wegen Verzug bleiben ebenso unberührt wie unsere Rechte aus § 321 BGB.

4. Preise - Zahlungsbedingungen - Aufrechnung

4.1 Grundlagen für unsere Preisberechnung sind unsere jeweils bei Vertragsschluss geltenden Preislisten, Nachträge zu diesen Preislisten und Kundeninformationen, in denen Preisänderungen mitgeteilt werden, bzw. die auf das Objekt abgegebenen Angebote. Auf Anfragen werden wir dem Besteller diese Listen und Informationen zukommen lassen.

4.2 Die Rechnung ist nach Rechnungsstellung innerhalb von 14Tage unter Abzug von 2% Skonto oder innerhalb von 30 Tage netto zahlbar.

4.3 Zurückbehaltungs- und Aufrechnungsrechte können vom Besteller nur dann geltend gemacht werden, wenn seine Gegenansprüche unbestritten, von uns anerkannt, rechtskräftig festgestellt sind oder in einem engen synallagmatischen Verhältnis zu unserer Forderung stehen. Außerdem ist der Besteller zur Ausübung eines Zurückbehaltungsrechts nur insoweit befugt, als sein Gegenanspruch auf demselben Vertragsverhältnis beruht.

5. Lieferbedingungen - Leistungszeit - Lieferverzug

5.1 Sofern wir keine abweichende Vereinbarung getroffen haben, erfolgt die Lieferung innerhalb von Deutschland "DAP" (Geliefert benannter Bestimmungsort/Verkäufer zahlt den Haupttransport) gemäß den Incoterms in der jeweils gültigen Fassung (derzeit Incoterms 2010). Lieferort gemäß DAP ist der in unserem Angebot oder in unserer Annahme benannte Ort.
Für Lieferungen ins Ausland gelten die gesonderten "Versandbestimmungen im Export". Im Falle von Widersprüchen zwischen diesen Bestimmungen und den "Versandbestimmungen im Export" gehen die "Versandbestimmungen im Export" vor.

5.2 Teillieferungen sind in dem Besteller zumutbarem Umfang zulässig.

5.3 Unsere Lieferzeitangaben und -termine sind grundsätzlich unverbindliche Circa-Angaben, es sei denn, wir haben mit dem Besteller eine(n) verbindliche(n) Lieferzeit oder -termin vereinbart, was eine zusätzliche Vergütung voraussetzt.

5.4 Eine verbindliche Lieferfrist beginnt erst, sobald sämtliche Einzelheiten der Ausführung des Vertrages klargestellt sind und beide Parteien über alle Bedingungen des Vertragsschlusses und der Vertragsdurchführung einig sind, jedoch nicht vor der vollständigen Beibringung der vom Besteller zu beschaffenden Unterlagen, Genehmigungen, Freigaben sowie nicht vor Eingang einer eventuell vereinbarten Anzahlung. Die Einhaltung der Lieferfristen durch uns setzt zudem die rechtzeitige und ordnungsgemäße Erfüllung aller Pflichten des Bestellers voraus. Die Einrede des nicht erfüllten Vertrages bleibt vorbehalten.

5.5 Kommen wir mit einer Lieferung oder Leistung in Verzug, so kann der Besteller nur dann vom Vertrag zurücktreten und Schadenersatz wegen Nichterfüllung verlangen, wenn er uns zuvor schriftlich eine angemessene Nachfrist von mindestens 3 Wochen gesetzt hat und diese Frist fruchtlos verstrichen ist.

5.6 Schadenersatz kann der Besteller nur nach Maßgabe der Ziff. 9 verlangen.

6. Versand - Verpackungskosten - Gefahrübergang - Annahmeverzug

6.1 Der Versand erfolgt grundsätzlich in Auslieferungszonen ohne Verpackungskosten.

6.2 Die Gefahr des zufälligen Untergangs oder der zufälligen Verschlechterung der Produkte geht gemäß DAP mit der Lieferung an den Bestimmungsort (Produkte sind entladebereit) auf den Besteller über.

6.3 Gerät der Besteller in Annahmeverzug, so gehen die Gefahr eines zufälligen Untergangs oder einer zufälligen Verschlechterung der Produkte in dem Zeitpunkt auf den Besteller über, in dem dieser in Annahmeverzug geraten ist.

6.4 Gerät der Besteller in Verzug oder verletzt er schuldhaft sonstige Mitwirkungspflichten/-obliegenheiten, so sind wir berechtigt, die uns insoweit entstehenden Schäden, Kosten und Aufwendungen ersetzt zu verlangen. Weitergehende Ansprüche bleiben vorbehalten.

6.5 Befindet sich der Besteller im Annahmeverzug, so sind wir berechtigt, von dem Besteller die durch die Lagerung der von dem Annahmeverzug betroffenen Produkte entstehenden Kosten zu verlangen.

7. Entladung - Mehrweggestelle - Hilfsmittel zur Ladungssicherung

7.1 Die Entladung von Mehrweg-Gestellen erfolgt innerhalb von Deutschland mit einem Mitnahmestapler durch den Fahrer, im Ausland durch den Kunden.

7.2 Mehrweggestelle und Hilfsmittel zur Ladungssicherung (insbesondere Spanngurte; nachfolgend "Hilfsmittel" genannt) sind und verbleiben unser Eigentum. Wir haben gegenüber dem Besteller einen Anspruch auf jederzeitige Herausgabe der Mehrweggestelle und der Hilfsmittel.

7.3 Die Rückführung der Mehrweggestelle erfolgt nur nach vorheriger Freimeldung durch den Besteller, die mindestens 24 Std. vor der Abholung erfolgen muss. Die Freimeldung hat per Telefax zu erfolgen. Die jeweils gültige Telefaxnummer wird auf Anfrage mitgeteilt.

7.4 Behält der Besteller ein Mehrweggestell länger als vier Wochen ab der Anlieferung, so hat er ab Beginn der fünften Woche pro Mehrweggestell je angefangener Woche bis zum Erhalt der Freimeldung eine Mietgebühr an uns zu zahlen, die in der jeweiligen Preisliste von uns hinterlegt ist.

7.5 Der Besteller trägt die Gefahr des zufälligen Untergangs und der zufälligen Verschlechterung der in seinem Besitz befindlichen Mehrweggestelle und Hilfsmittel. Der Besteller haftet während der Dauer des Besitzes der Mehrweggestelle und der Hilfsmittel für jede vorsätzliche oder fahrlässige Beschädigung oder Beeinträchtigung der Mehrweggestelle und Hilfsmittel.

7.6 UNILUX ist berechtigt, im Falle des Verlustes oder der Beschädigung von Mehrweggestellen und Hilfsmittel, die unserer jeweils gültigen Preisliste hinterlegten Werte für die Mehrweggestelle und den Hilfsmitteln von dem Besteller zu beanspruchen. Den Parteien bleibt der Nachweis gestattet, dass höhere, niedrigere oder überhaupt kein Schaden entstanden ist.

8. Beschaffenheit - Mangelansprüche - Untersuchungs- und Rügeobliegenheiten

8.1 Die Beschaffenheit der UNILUX-Produkte ergibt sich abschließend und ausschließlich aus den UNILUX-Produktunterlagen wie Katalogen, Produktordnern, Produkt-CDs, Preislisten und der Richtlinie zur Beurteilung der visuellen Qualität von Glas für das Bauwesen (Hadamar-Richtlinie) sowie der Richtlinie Visuelle Beurteilung von Oberflächen von Kunststofffenster und -türelementen (VFF-Merkblatt), soweit nicht eine abweichende schriftliche Beschaffenheitsvereinbarung getroffen wurde.

8.2 Mängelansprüche bestehen nicht bei Problemen, die (a) aus einer natürlichen Abnutzung, (b) aus einer fehlerhaften oder nachlässigen Behandlung und Pflege, (c) aus einer übermäßigen Beanspruchung, (d) aus der Verwendung ungeeigneter Betriebsmittel und Pflegemittel, (e) aus einer unsachgemäßen Lagerung, sowie (f) aus einer Nichtbeachtung von Verarbeitungs-, Verwendungs- und Wartungshinweisen resultieren, oder (g) aufgrund besonderer äußerer Einflüsse entstehen, die nach dem Vertrag nicht vorausgesetzt sind. Werden vom Besteller oder von Dritten unsachgemäße Änderungen oder Instandsetzungsarbeiten vorgenommen, so bestehen für diese und die daraus entstehenden Folgen ebenfalls keine Mängelansprüche.

8.3 Der Besteller stimmt mit uns überein, dass bei einem Nacherfüllungsanspruch des Bestellers (Nachbesserung oder Nachlieferung) die kostengünstigere Variante zu wählen ist, sofern dem Besteller daraus keine Nachteile erwachsen.

8.4 Mängelansprüche in Bezug auf Fenster und Türen verjähren innerhalb von 5 Jahren ab Gefahrübergang.

Mängelansprüche, die sich auf alle elektrischen, elektronischen und mechanischen Bauteile und Elemente, auf Farben, Lacke, Reinigungsmittel, Pflegemittel und Dichtstoffe beziehen, verjähren innerhalb von einem Jahr ab Lieferung. Dies gilt nicht, soweit gemäß den §§ 438 Abs. 1 Nr. 2 (Bauwerke und Sachen für Bauwerke), 479 Abs. 1 (Rückgriffsanspruch), 634 a (Baumängel) und § 438 Abs. 3 (Arglist) BGB längere Fristen vorgeschrieben sind, und für die Haftung für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie für die Haftung für Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung beruhen.

8.5 Sofern die Nacherfüllung ein Anerkenntnis darstellt, verjähren aus einer mangelhaften Nacherfüllung folgende Mängelansprüche innerhalb der gesetzlichen Verjährungsfristen.

8.6 Abweichungen in Struktur und Farbe gegenüber Ausstellungsstücken oder gegenüber Mustern bleiben vorbehalten, soweit solche Abweichungen in der Natur der verwendeten Materialien liegen bzw. bei den maßgeblichen Materialien üblich und handelsüblich sind.

8.7 Beanstandungen oder Rügen sind uns unverzüglich, spätestens jedoch innerhalb von 10 Tagen nach der Lieferung/Erbringung (offene Mängel) oder der Entdeckung des Mangels (in der Regel bei Montage) schriftlich mitzuteilen. Andernfalls ist die Geltendmachung von Mängelansprüchen ausgeschlossen. Mit einer Einschränkung der gesetzlichen Untersuchungs- und Rügeobliegenheiten des Bestellers (insbesondere nach § 377 HGB) sind wir nicht einverstanden.

8.8 Bei Mängelrügen darf der Besteller Zahlungen nur in einem Umfang zurückhalten, die in einem angemessenen Verhältnis zu den aufgetretenen Mängeln stehen. Der Besteller kann Zahlungen nur zurückhalten, wenn eine berechtigte Mängelrüge geltend gemacht wird. Erfolgt die Mängelrüge schuldhaft zu Unrecht, sind wir berechtigt, die uns durch die unberechtigte Mängelrüge entstandenen Schäden, Kosten und Aufwendungen vom Besteller ersetzt zu verlangen. Darüber hinausgehende Ansprüche bleiben unberührt.

8.9 Der Anspruch des Bestellers auf Skontierung gemäß Ziff. 4.2 dieser Geschäftsbedingungen entfällt, wenn der Besteller Zahlungen unberechtigterweise zurückgehalten hat.
8.10 Bei unberechtigten Reklamationen, mit deren Beseitigung wir beauftragt wurden, stellen wir die uns entstandenen Kosten und Aufwendungen in Rechnung.

8.11 Schadenersatz kann der Besteller nur nach Maßgabe der nachfolgenden Bestimmung verlangen (Ziff. 9).

9. Haftung

9.1 Wir haften auf Schadenersatz und auf Ersatz der vergeblichen Aufwendungen im Sinne des § 284 BGB (nachfolgend "Schadenersatz" genannt) wegen Mängeln der Lieferung oder Leistung oder wegen Verletzung sonstiger vertraglicher oder außervertraglicher Pflichten, insbesondere aus unerlaubter Handlung, nur bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die vorstehende Haftungsbeschränkung gilt nicht bei Verletzungen des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, bei der Übernahme einer Garantie oder eines Beschaffungsrisikos, der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten sowie bei der Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz.

9.2 Der Schadenersatz wegen Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist auf den Ersatz vertragstypischer Schäden beschränkt, die wir bei Vertragsschluss aufgrund für uns erkennbarer Umstände als mögliche Folge hätten voraussehen müssen, soweit nicht Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit vorliegt oder wegen einer Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit oder der Übernahme einer Garantie oder eines Beschaffungsrisikos oder nach dem Produkthaftungsgesetz gehaftet wird.

9.3 Unabhängig von den vorstehenden Ziff. 9.1 und Ziff. 9.2 sind bei der Bestimmung der Höhe der gegen uns bestehenden Schadenersatzansprüche die wirtschaftlichen Gegebenheiten bei uns, Art, Umfang und Dauer der Geschäftsverbindung, etwaige Verursachungs- und Verschuldensbeiträge des Bestellers nach Maßgabe des § 254 BGB angemessen zu unseren Gunsten zu berücksichtigen. Insbesondere müssen die Schadenersatzleistungen, Kosten und Aufwendungen, die wir zu tragen verpflichtet sind, in einem angemessenen Verhältnis zum Wert der von uns gelieferten Produkte stehen.

9.4 Sämtliche Haftungsbeschränkungen gelten in gleichem Umfang für die Erfüllungs- und Verrichtungsgehilfen. 9.5 Eine Änderung der Beweislast zum Nachteil des Bestellers ist mit den vorstehenden Regelungen nicht verbunden.

9.6 Wesentliche Vertragspflichten im Sinne von Ziff. 9.1 und 9.2 sind solche Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Besteller regelmäßig vertrauen durfte und vertraut hat.

10. Höhere Gewalt - Verlängerung der Lieferfristen - Unmöglichkeit der Lieferung - Selbstbelieferungsvorbehalt

10.1 Im Falle von höherer Gewalt, d.h. bei unvorhergesehenen Ereignissen, auf die wir keinen Einfluss haben und die wir nicht zu vertreten haben (z.B. Feuer, Überschwemmungen, Stürme, Explosionen oder sonstige Naturkatastrophen, Mobilmachungen, Kriege, Aufruhr, Betriebsstörungen, Gesetzesänderungen) - auch im Lieferwerk oder bei Unterlieferanten oder bei sonstigen eingeschalteten Dritten - verlängern sich die Liefer- und Leistungsfristen um die Dauer der die Verzögerung bedingenden Ereignisse, soweit diese Hindernisse nachweislich auf die Fertigstellung oder Ablieferung von nicht nur unerheblichem Einfluss sind. Dies gilt auch dann, wenn diese Umstände während eines Verzugs eintreten.

10.2 Sollte es aufgrund derartiger Ereignisse nicht möglich sein, die Lieferung und Leistung innerhalb einer angemessenen Frist zu erbringen, steht dem Besteller und uns das Recht zu, ganz oder teilweise vom Vertrag zurückzutreten. Dasselbe gilt für den Fall der von uns zu vertretenden nachträglichen Unmöglichkeit der Vertragserfüllung.

10.3 Schadenersatzansprüche wegen eines solchen Rücktritts bestehen nicht. Beabsichtigt der Rücktrittsberechtigte vom Rücktrittsrecht Gebrauch zu machen, so hat er dies nach Kenntnis der Tragweite des Ereignisses unverzüglich mitzuteilen.

10.4 Wir werden von unserer Lieferverpflichtung befreit, wenn wir unverschuldet selbst nicht rechtzeitig mit der richtigen, zur Erfüllung des Vertrages bestellten Produkte beliefert werden.

11. Eigentumsvorbehalt

11.1 Alle von uns gelieferten Waren und Erzeugnisse bleiben bis zur vollständigen Bezahlung aller Forderungen aus der Geschäftsverbindung zwischen dem Besteller und uns unser uneingeschränktes Eigentum. Dies gilt auch dann, wenn der Kaufpreis für bestimmte, vom Besteller bezeichnete Warenlieferungen bezahlt worden ist.

11.2 Soweit die Gültigkeit dieses Eigentumsvorbehalts an besondere Voraussetzungen oder Formvorschriften im Lande des Bestellers geknüpft ist, ist der Besteller verpflichtet, uns darauf hinzuweisen und für deren Erfüllung auf seine Kosten zu sorgen.

11.3 Eine Verarbeitung, Vermischung oder Verbindung der gelieferten Ware erfolgt stets für uns als Hersteller, ohne dass für uns daraus Verpflichtungen entstehen. Erlischt das (Mit-)Eigentum an der Vorbehaltsware durch Verarbeitung, Vermischung oder Verbindung, so wird bereits jetzt vereinbart, dass die Eigentums- bzw. Miteigentumsrechte an der neuen Sache im Umfang des Rechnungswertes unserer Vorbehaltsware auf uns übergehen und der Besteller diese für uns unentgeltlich verwahrt.

11.4 Solange unser Eigentumsvorbehalt besteht, ist der Besteller nicht berechtigt, die Ware sicherungshalber an einen Dritten zu übereignen oder zu verpfänden. Bei Pfändungen und Beschlagnahmen Dritter wird der Besteller auf unser Eigentum hinweisen und uns unverzüglich Mitteilung machen. Die Kosten eines etwaigen Interventionsverfahrens gehen zu Lasten des Bestellers, soweit nicht der betreibende Dritte in Anspruch genommen werden kann.

11.5 Der Besteller ist berechtigt, die Vorbehaltsware im ordnungsgemäßen Geschäftsverkehr zu verarbeiten und zu veräußern. Die aus dem Weiterverkauf oder einem sonstigen Rechtsgrund bezüglich der Vorbehaltsware entstehenden Forderungen tritt der Besteller bereits jetzt zur Sicherung unserer Forderungen in Höhe des unserer Lieferung zugrundeliegenden Rechnungsbetrages einschließlich eines 20%igen Sicherheitsaufschlages hieraus an uns ab. Der Besteller ist auf unser Verlangen verpflichtet, schriftliche Abtretungserklärungen zu erteilen. Der Besteller ist im gewöhnlichen Geschäftsgang widerruflich ermächtigt, die abgetretenen Forderungen für uns im eigenen Namen einzuziehen.

11.6 Liegt eine Übersicherung vor, die den Wert des gesicherten Anspruchs um mehr als 20 % übersteigt, so sind wir auf Verlangen des Bestellers insoweit zur Rückübertragung verpflichtet.

11.7 Auf unser Verlangen ist der Besteller verpflichtet, die bezüglich der Vorbehaltsware entstandenen Forderungen gegen Dritte im Einzelnen nachzuweisen.

11.8 Im Verzugsfall können wir die Abtretung gegenüber dem Dritten offenlegen und die Einziehung selbst betreiben oder verlangen, dass der Besteller die Abtretung dem Dritten mit der Auflage bekannt gibt, bis zur Höhe der uns jeweils zustehenden Forderungen gegen den Besteller ausschließlich an uns zu bezahlen.

12. Montagerichtlinien

Der Besteller hat die im jeweils aktuellen Leitfaden zur Montage (Leitfaden zur Planung und Ausführung der Montage von Fenstern und Haustüren) der RAL-Gütegemeinschaften Fenster und Haustüren e.V., D-60594 Frankfurt enthaltenen Montagerichtlinien zu beachten.

13. Datenschutz

Wir speichern die uns anvertrauten personenbezogenen Daten, die für die Ausführung der Bestellung und der Vertragsabwicklung notwendig sind, im Rahmen der Zweckbestimmung des Vertragsverhältnisses, verarbeiten diese datentechnisch oder lassen sie durch Dritte datentechnisch verarbeiten.

14 Gerichtsstand - Anwendbares Recht

14.1 Gerichtsstand für Rechtsstreitigkeiten, die in die sachliche Zuständigkeit der Amtsgerichte fallen, ist das Amtsgericht Wittlich und für Rechtsstreitigkeiten, die in die sachliche Zuständigkeit der Landgerichte fallen, das Landgericht Trier. Wir sind wahlweise berechtigt, am Sitz des Bestellers zu klagen.

14.2 Für diese Geschäftsbedingungen und die gesamten Rechtsbeziehungen zwischen dem Besteller und uns gilt ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss der kollisionsrechtlichen Bestimmungen.

Bei Zahlungen unbedingt angeben:
Kunden-Nr. und Rechnungs-Nr.
Unilux GmbH
Nikolaus-Meeth-Str. 1
DE 54528 Salmtal
Telefon: +49 (0) 65 78 / 189-0
Telefax: +49 (0) 65 78 / 188-0
Internet: www.unilux.de
Mail: info@unilux.de

Stand 01. Oktober 2016